Kategorie: Blog – Horsemanship (Seite 1 von 2)

2019 – Unser ReitSommer ohne Sattel

Nachdem unsere wunderbare Reitsaison in 2018 überwiegend im Gelände und mit Sattel stattfand, fiel Niňo direkt nach unserem Trailritt im Oktober wieder aus. Diese Phase, in der er sich wieder nicht gurten liess, dauerte fast 8 Monate.

Ich konnte erst im Juni wieder anfangen, nachdem sich unsere Wirbelblockaden (seine und meine) ziemlich synchron gebessert hatten.  Weiterlesen

Sitzen lernen

Wenn ich mich auf ein Pferd setze, dann möchte ich mich mit ihm zusammen bewegen. Irgendwohin. Damit das Pferd diese Bewegungsaufgaben versteht und bereitwillig ausführt, muss ich in der Lage sein die nötigen Hilfen klar und eindeutig und gefühlvoll zu geben. Dies wiederum setzt voraus, dass ich in der Lage bin einen Null-Wirkung-Sitz einzunehmen – ohne zu treiben und ohne zurückzuhalten. Weiterlesen

Winterruhe

Es liegt ein phantastischer Sommer hinter uns!  Gefühlt dauerte er mindestens ein halbes Jahr. Von morgens bis abends draussen gewesen, Pferde trainiert, Seminare gehalten, Schüler unterrichtet. Es gab nur wenige Verschnaufpausen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und mitgestaltet haben! Weiterlesen

1 1/2 Jahre alt – Nicht Halfterführig

1 1/2 Jahre alt,  nicht halfterführig und ohne jegliches Vertrauen in Menschen. Sie braucht dringend Hufbearbeitung. Deshalb gehe ich von Stufe I (Freiarbeit – fliessende Bewegungen) direkt über zum Führen.

Die ersten Tage hatte sie Angst und nur einen Gedanken: Wie komme ich hier raus? Sie versuchte mich anzugreifen, war aber leicht zu beeindrucken. Weiterlesen

Das erste Mal Freiarbeit – Wie würde sich Dein Pferd präsentieren?

Wenn Pferde das erste Mal die Möglichkeit haben, sich in der Kommunikation mit einem Menschen ungehindert zum Ausdruck bringen zu können, dann kann das schon mal heftig aussehen.

Diese 10jährige, gerittene Tinkerstute war an diesem Tag hochnervös.

Das Video wurde im Rahmen eines Einsteiger-Seminars gedreht.  Wir haben ca. 20 Minuten gearbeitet: Weiterlesen

Halfterführigkeit – Wie geht das?

Halfterführigkeit klingt so selbstverständlich. Natürlich müssen wir ein Pferd im Alltag am Halfter führen können. Aber was genau soll es dabei eigentlich tun? Welchen Anspruch, welches Ziel habe ich dabei?

Wenn Menschen Pferde führen – häufig sehe ich dabei ein sehr unharmonisches Bild: Pferde überholen oder bleiben zum fressen stehen, der Mensch reisst mit vielen Kilos am Strick, verwendet Gebissstücke oder Ketten, und wird dabei wütend oder ängstlich oder beides gleichzeitig.

So kannst Du Dir eine sichere Führposition erarbeiten: Weiterlesen

Sitzschulung an der Longe

Die Schülerin ist 10 Jahre alt. Sie lernt jede Bewegung des Pferdes zu fühlen und mitzugehen, einen ausbalancierten Sitz zu bekommen. Und immer ein bisschen Spass dabei zu haben! 🙂  Das Pferd läuft natürlich ohne Ausbinder – um sich selbst ausbalancieren zu können.

 

Spontanes Shooting

Meine liebe Schwester auf der Durchreise:  “Habt Ihr nicht irgendwo ‘ne Kamera?  Komm Christa, setz Dich doch mal drauf!”

Wenig Zeit, keine Vorbereitung, noch nicht mal das Pferd geputzt…

 

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Nino lässt mich (im Moment) wieder reiten – zu seinen Bedingungen …   Siehe auch  Über mich

Hier zeigt er das allererste Mal den Spanischen Schritt unterm Reiter!  Noch nie vorher probiert!  🙂  🙂  🙂 An der Vorwärtsbewegung arbeiten wir noch.

Im Training: LOVO

Mai/Juni 2018

 

 

Lovo kam zu mir ins Training, weil seine Besitzerin immer häufiger Angst vor ihm hatte und nicht wusste, wie sie das ändern kann. An Strick und Halfter überholte der 13jährige massive Wallach (Rassemix) sofort und beanspruchte die Führposition. Anfassen liess er sich nur an bestimmten Stellen, und ganz bestimmt nicht am Schlauchsack oder sonstwo „hinten rum“.

Als er mit seiner 6jährigen Shetty-Stute Merle (Beistellpferd) hier ankam, habe ich sie beide kurz im Roundpen angetestet. Beide zeigten sich von ihrer verunsicherten, ängstlichen Seite, jeder auf seine persönliche Art und Weise. Lovo ist ein extrovertierter Typ, erschrickt oft und wird bei Unsicherheit nervös und aufgeregt. Er braucht Bewegung, um diese aufgestauten Energien abzubauen. Seinen Kopf trägt er gerne sehr hoch. Er ist aufgeschlossen gegenüber Menschen und sucht dort Sicherheit – häufig indem er den Mensch durch Schnuddeln und Schnappen provoziert sich zu positionieren.

Merle hingegen ist ein ruhiger, introvertierter und ängstlicher Typ. Bei Unsicherheit zieht sie sich zurück, vermeidet den Kontakt mit dem Menschen und sucht, wenn möglich, ihre Sicherheit bei Lovo.

Lovo wurde über sieben Wochen 1-2 mal täglich trainiert. Weiterlesen

FreiArbeit: Hilfe, mein Pferd kommt ins Rennen!

Das erste, was ich mit einem Pferd erarbeite, sind Respekt und Vertrauen. Wenn ich es von mir wegschicke, dann möchte ich zunächst, dass es im Schritt um mich herum läuft. Ich möchte, dass es mit möglichst wenig Energie schneller wird und auf Energie reduzieren langsamer wird.

Das ist das Ziel. Dazwischen liegt die Arbeit an der Kommunikation und der Beziehung.

Die meisten Pferde sind erst mal ziemlich unaufmerksam. Sie anzutreiben gelingt meistens noch. Das Durchparieren jedoch wird oft schwierig.

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